Ich spreche über Depressionen, Selbstverrat und innere Wendepunkte – damit Menschen sich nicht länger selbst übergehen müssen.

Öffentliche Stimme für mentale, seelische und psychische Gesundheit ·
Anti-Stigma-Arbeit · Verantwortung statt Beschönigung.

Hallo, mein Name ist Claudia.

Mentale, seelische und psychische Gesundheit gehört zu den Themen, über die viel zu lange nur hinter verschlossenen Türen gesprochen wurde. Genau hier beginnt meine Arbeit.

Unter meinem Namen stehe ich heute öffentlich für Aufklärung, ehrliche Gespräche über Depressionen und für einen würdevollen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Nicht aus theoretischer Perspektive, sondern aus gelebter Erfahrung heraus.

Viele Menschen kennen das Gefühl, nach außen zu funktionieren, während innerlich alles schwer wird. Verantwortung tragen, stark sein, weitermachen – und gleichzeitig spüren, dass etwas im Inneren leise zerbricht. Genau an diesem Punkt beginnt für viele der Weg, den auch ich gegangen bin.

Heute nutze ich meine Stimme, um sichtbar zu machen, worüber viele Menschen schweigen: Depressionen, emotionale Krisen, Selbstverrat und der stille Kampf hinter einem scheinbar stabilen Leben.

Wer ich heute bin

Heute stehe ich als öffentliche Stimme für mentale, seelische und psychische Gesundheit. Meine Arbeit verbindet Aufklärung, persönliche Erfahrungswerte und eine klare Haltung gegenüber Stigmatisierung.

Ein wichtiger Bestandteil meines Engagements ist meine ehrenamtliche Arbeit mit der Anti-Stigma-Kampagne „GIB DEPRESSIONEN EIN GESICHT“. Ziel dieser Arbeit ist es, psychischen Erkrankungen Sichtbarkeit zu geben, Scham zu reduzieren und gesellschaftliche Akzeptanz zu stärken – nicht abstrakt, sondern menschlich und nahbar.

In meiner Arbeit als Peer-Mentorin werden von mir vor allem Menschen begleitet, die spüren, dass sie an einem inneren Wendepunkt stehen. Menschen, die nach außen funktionieren, Verantwortung tragen und gleichzeitig merken: So wie bisher geht es innerlich nicht weiter.

Warum ich das tue

Das tue ich, weil ich die Konsequenzen von Schweigen kenne.

Ich weiß, wie sich Depression anfühlen kann, wenn man gleichzeitig nach außen versucht, stark zu wirken.
Ich weiß, wie einsam es werden kann, wenn die Außenwelt nur das Funktionieren sieht.
Und ich weiß auch, wie gefährlich es ist, wenn Menschen glauben, sie müssten sich „zusammenreißen“ – statt endlich verstanden zu werden.

Heute spreche ich offen, weil ich daran glaube, dass Worte Räume öffnen. Für Wahrheit. Für Entlastung. Für den ersten kleinen Schritt zurück ins Leben.

Und ja – auch für Verantwortung. Denn Heilung beginnt nicht da, wo man sich selbst überfordert. Sie beginnt da, wo man aufhört, sich selbst zu verlassen.

Depressionen sind die Sprache der Seele.

Ihre Symptome zeigen uns, dass wir lernen dürfen,
wieder uns selbst zuzuhören.

Ich verstehe Depression nicht als Charakterschwäche und nicht als persönliches Versagen. Für mich ist sie ein Signal. Ein Ausdruck eines inneren Systems, das zu lange übergangen wurde. Das macht Depression nicht „gut“. Aber es macht sie verstehbar. Und Verstehen ist oft der Anfang von Veränderung.

Meine Haltung zu Heilung und Verantwortung

Selbstverantwortung ist für mich kein Leistungsprinzip. Sie ist Würde.

Langfristige Heilung entsteht nicht durch Härte, Druck oder „Zusammenreißen“. Sie entsteht dort, wo Selbstführung beginnt. Dort, wo Menschen wieder lernen, ihre eigenen Grenzen, Bedürfnisse und inneren Wahrheiten ernst zu nehmen.

Das bedeutet für mich: Hinschauen statt wegregulieren. Ehrlich werden statt weiter funktionieren. Sich selbst an erste Stelle setzen – nicht egoistisch, sondern lebensnotwendig.

Wichtig dabei: Meine Arbeit ersetzt keine Therapie und verspricht keine Heilung. Sie steht für Orientierung, Sprache, Perspektive und den Mut, Wahrheit auszuhalten – gerade dann, wenn sie unbequem ist.

Wenn du tiefer verstehen möchtest, auf welchen Werten meine Arbeit basiert,
findest du hier meine Werte, meine Mission und meine Vision.

Meine Geschichte – Eine Timeline, die diese Haltung geprägt hat

Diese Stationen sind keine klassischen „Erfolge“. Sie sind Wendepunkte.
Und sie erklären, warum ich heute so klar über mentale Gesundheit spreche.

2009
Diagnose schwere Depressionen

2009 bekam ich die Diagnose schwere Depressionen. Damals fühlte sich das an, als würde mir jemand meine Zukunft wegnehmen. Heute weiß ich: Es war der erste Moment, in dem mir mein Körper zeigte: Ich kann nicht einfach so weitermachen wie bisher – auch wenn ich noch nicht wusste, wie ein anderer Weg aussehen könnte.

2013
Zwei Suizidversuche in vier Wochen

2013 wurde es lebensgefährlich still in mir. Innerhalb von vier Wochen gab es zwei Suizidversuche. Ich teile das heute offen, weil ich weiß: Viele Menschen stehen an einem ähnlichen Punkt und fühlen sich isoliert, schuldig oder „falsch“. Ich will, dass dieser Teil der Realität sichtbar wird – ohne  Drama oder Sensation, jedoch auch ohne Verdrängung und Stillschweigen.

2015
Emotionale Krise & dritter Versuch

Nachdem ich mich nach einem Klinikaufenthalt in 2014 stabilisierte folgt im Herbst 2015 eine weitere schwere emotionale Krise und ein weiterer Suizidversuch. Rückblickend war es nicht „einfach nur dunkel“. Es war ein Leben, das ich innerlich nicht mehr tragen konnte und vor dem ich weglaufen wollte. Ich hatte nie gelernt, mich selbst wirklich zu halten.

2016
Verantwortung und Stabilität durch eine sinngebende Aufgabe

2016 kam etwas in mein Leben, das mich stabilisiert hat: Verantwortung in einem Umfeld, das Sinn gegeben hat. Vom Fan wurde ich zur Bandmanagerin. Das klingt für Außenstehende vielleicht wie ein Jobwechsel. Für mich war es ein Wendepunkt: Ich spürte, dass Sinn und Verbindung Symptome leiser machen können – nicht als Heilmittel, aber als Halt.

2018
Beruflicher Crash und Neuausrichtung

2018 kam ein beruflicher Zusammenbruch. Ich blieb selbstständig, aber ich musste mich neu erfinden. Nach einer Phase der Orientierung fand ich zurück zu meiner Leidenschaft aus Kindertagen: Webdesign. Ich baute wieder auf – und lernte, wie viel Kraft in einem Neuanfang liegen kann.

2021
Wohnung aufgelöst, Leben radikal verändert

2021 löste ich innerhalb von 4 Monaten meine Wohnung in Deutschland auf und begann ein Leben als digitale Nomadin. Diese Jahre waren voller Freiheit und Wachstum. Gleichzeitig zeigte sich später: Äußere Freiheit ersetzt keine innere Stabilität. Man kann die Welt bereisen – und sich selbst trotzdem ständig ausweichen. Was nach Außen wie ein Lebenstraum wirkte, war in Wirklichkeit eine Flucht vor mir selbst, meiner Vergangenheit und meiner Verantwortung.

2024
Die entscheidende Krise und die radikale Wende

Im August 2024 kam die größte innere Erschütterung meines Lebens. Es war eine Zeit, in der ich zum ersten Mal radikal ehrlich war – zu einem anderen Menschen und gleichzeitig vor allem zu mir selbst. Nach meinem vierten Suizidversuch im Oktober 2024 traf ich in der Notaufnahme  in Batumi, Georgien eine Entscheidung, die alles in meinem Leben verändert hat: Wenn ich es heile zurück nach Deutschland schaffe, übernehme ich die Verantwortung für mein Leben und höre auf vor mir selbst wegzulaufen. Nicht irgendwann. Sondern mit sofortiger Wirkung.

Am 01.11.2024 kehrte ich nach Deutschland zurück. Nicht als „fertiger Mensch“. Aber als jemand, der beschlossen hat, sich nicht mehr zu verlassen.

2025
Verantwortung statt Rückzug

Im Frühjahr 2025 kam eine neue Krise – ausgelöst durch emotionale Abhängigkeit und das Aufbrechen eines mir zuvor unbewussten Kindheitstraumas. Der Unterschied war: Ich lief nicht mehr weg. Ich ließ mich einweisen und holte mir die Hilfe, die ich brauchte.

Im selben Jahr traf ich eine weitere klare Entscheidung: Ich gebe meine Selbstständigkeit im Webdesign vollständig auf. Ich nutze meine Erfahrungen nicht mehr nur für mich – sondern als Wegweiser für andere.

Und ich entschied mich, die Social-Media-Kampagne „GIB DEPRESSIONEN EIN GESICHT“ ab November 2025 weiterzuführen, nachdem ihr Gründer Mike im Juli 2025 verstorben ist. Diese Kampagne steht für das, wofür ich auch stehe: Sichtbarkeit, Würde und echte Aufklärung.

Wer ich heute als Mensch bin

Heute bedeutet Stabilität für mich nicht, dass immer alles leicht ist. Stabilität bedeutet für mich, dass ich mich selbst halte – auch dann, wenn es schwierig wird.

Ich habe gelernt, meine Grenzen früher wahrzunehmen. Ich habe gelernt, mir selbst zuzuhören, bevor mein Körper oder meine Psyche laut werden müssen. Und ich habe gelernt, dass Selbstfürsorge nichts mit Rückzug aus dem Leben zu tun hat, sondern mit echter Verantwortung.

Mein Leben ist ruhiger geworden. Klarer. Weniger getrieben vom Funktionieren, mehr getragen von Ehrlichkeit. Ich treffe Entscheidungen bewusster. Ich übernehme Verantwortung für meine Gefühle. Und ich erlaube mir, Hilfe anzunehmen, wenn ich sie brauche.

Ich bin kein perfekter Mensch. Ich bin ein reflektierter Mensch. Und ich habe mich entschieden, mein Leben bewusst zu leben – statt es nur zu überstehen.

Wenn du dich hier wiedererkennst …

Vielleicht bist du ein Mensch, der nach außen stark wirkt. Verlässlich. Verantwortungsbewusst. Für andere da.

Und vielleicht gibt es trotzdem Momente, in denen du innerlich müde bist. Momente, in denen du merkst, dass du dich selbst immer wieder hinten anstellst. Momente, in denen du funktionierst – aber dich selbst kaum noch spürst.

Vielleicht sieht dein Leben von außen stabil aus. Und trotzdem fühlt es sich innerlich nicht mehr richtig an.

Vielleicht hast du lange versucht, stark zu sein. Und merkst jetzt, dass Stärke auch bedeuten kann, ehrlich hinzusehen.

Wenn du dich darin wiedererkennst, dann bist du nicht allein. Und du bist nicht falsch, weil du so fühlst.

Ich arbeite mit und für Menschen, die bereit sind, sich selbst wieder ernst zu nehmen. Menschen, die Verantwortung für ihren Weg übernehmen wollen – nicht aus Druck, sondern aus Selbstachtung.

Meine Arbeit beginnt dort, wo Ehrlichkeit beginnt. Dort, wo du merkst: Ich kann mich nicht länger selbst übergehen.

Um mich und meine Arbeit besser kennenzulernen,
folge mir gerne auf Social Media

Meine Arbeit heute

Ich nutze meine Stimme öffentlich – in Social Media, Interviews, Podcasts und in meiner Community. Ich spreche über Depression, Selbstverantwortung ohne Härte, emotionale Abhängigkeit, Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und den Weg zurück zu sich selbst.

Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist dabei auch meine Rolle als Peer-Mentorin. Das bedeutet: Ich begleite Menschen nicht aus einer rein theoretischen Perspektive heraus, sondern aus gelebter Erfahrung. Ich kenne die inneren Prozesse, über die ich spreche, aus meinem eigenen Leben. Genau daraus entsteht für viele Menschen ein Raum, in dem sie sich verstanden fühlen – ohne bewertet zu werden.

Als Peer-Mentorin arbeite ich nicht mit fertigen Antworten oder standardisierten Lösungen. Ich arbeite mit Zuhören, Einordnen, Spiegeln und ehrlicher Begleitung auf Augenhöhe. Ich sehe mich nicht als jemand, der „rettet“. Ich sehe mich als jemand, der Menschen darin unterstützt, sich selbst wieder ernst zu nehmen und Verantwortung für ihren eigenen Weg zu übernehmen.

Ich verbinde persönliche Erfahrung mit klarer Einordnung, Verantwortung und einer Sprache, die komplexe innere Prozesse verständlich macht – ohne sie zu romantisieren. Gerade diese Verbindung aus Erfahrung, Reflexion und klarer Haltung macht meine Arbeit für viele Menschen zugänglich und gleichzeitig stabil.

Peer-Mentoring – Begleitung auf Augenhöhe

Für Menschen, die an einem inneren Wendepunkt stehen und sich selbst ehrlich begegnen wollen – begleitet von jemandem, der diesen Weg selbst gegangen ist und Verantwortung aus Erfahrung heraus lebt.

Selbstreflexions-Tools & Arbeitsmaterialien

Für Menschen, die aktiv Verantwortung für ihren inneren Weg übernehmen wollen – mit klaren, ehrlichen Tools, die dich dabei unterstützen, dich selbst besser zu verstehen und stabiler bei dir zu bleiben.

Interviews · Medien & öffentliche Aufklärungsarbeit

Für Podcasts, Events und Medien, die mentale Gesundheit ehrlich, differenziert und menschlich sichtbar machen wollen – mit einer Stimme, die persönliche Erfahrung mit klarer Einordnung verbindet.

Mein WhatsApp Kanal: „Depressionen sind die Sprache der Seele“

In meinem WhatsApp Kanal teile ich täglich Impulse zur mentalen, seelischen und psychischen Gesundheit. Kurze, klare Gedanken, die dich daran erinnern, dir selbst wieder zuzuhören – statt dich weiter zu übergehen.

Es geht um innere Klarheit, emotionale Stabilität, Selbstvertrauen und den Mut, dich selbst wieder ernst zu nehmen.

Wenn du spürst, dass du an einem Wendepunkt stehst, dann ist dieser Kanal ein ruhiger, verlässlicher Ort, der dich im Alltag begleitet.

Gespräche, Medien und Interviews

Mentale Gesundheit braucht Stimmen, die nicht nur theoretisch darüber sprechen, sondern die Realität dahinter verständlich und menschlich sichtbar machen.

Ich spreche regelmäßig in Podcasts, Interviews und Medien über Depression, Selbstverantwortung, Stigmatisierung und echte Wege zurück in emotionale Stabilität.

Für Podcast-Hosts & Presse

Wenn du eine Gesprächspartnerin suchst, die psychische Gesundheit nicht „auf Wohlfühl-Niveau“ behandelt, sondern in Würde und Wahrheit – dann freue ich mich über Interviewanfragen.

Ich spreche über Depression, Suizidalität (verantwortungsvoll), Stigmatisierung, Selbstverantwortung ohne Härte, emotionale Abhängigkeit, den Weg aus dem Funktionsmodus und die Frage, wie echte Heilung im Alltag aussehen kann – ohne Phrasen, ohne Beschönigung.

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