Claudia Mecklenburg
Wegbegleiterin durch emotionale Krisen.
Initiatorin von „Raus aus dem Drama“.
Gründerin der Kampagne „Gib Depressionen ein Gesicht“.
Stimme für mehr Sichtbarkeit psychischer Erkrankungen.
Mein Weg – und warum ich heute öffentlich darüber spreche
Ich bin Claudia, und ein großer Teil meines Lebens war geprägt von dunklen Phasen, Ohnmacht, Depressionen und der inneren Zerreißprobe einer Persönlichkeitsstörung. Jahrelang habe ich funktioniert, statt zu leben. Ich habe mich zurückgezogen, geschämt und versucht, stark zu wirken, während in mir alles zerbrach.
Der Punkt, an dem ich merkte, dass ich so nicht weitermachen kann, war existenziell. Aber er war auch ein Wendepunkt. Nicht, weil plötzlich alles gut wurde – sondern weil ich verstanden habe, dass Heilung aus kleinen, ehrlichen Schritten entsteht, nicht aus Druck oder Perfektion.
Heute gehe ich offen mit meiner Geschichte um. Nicht, weil ich sie glorifizieren möchte, sondern weil ich weiß, wie heilsam es ist, wenn jemand sagt:
„Ich kenne diesen Schmerz – und ich weiß, dass es möglich ist, wieder aufzustehen.“
Ich spreche über Themen, über die viele schweigen. Und genau darin liegt meine Kraft: Ich mache sichtbar, was sonst verborgen bleibt.
Meine Projekte
Raus aus dem Drama
Ein sicherer Ort für Menschen in psychischen Krisen
Mit Raus aus dem Drama habe ich eine Plattform geschaffen, die Betroffenen Orientierung, Hoffnung und konkrete Unterstützung bietet.
Sie verbindet:
persönliche Einblicke in meine eigene Geschichte
praxisnahe Tools für den Alltag
tiefgehende Blogartikel über Depressionen, Persönlichkeitsstörungen und innere Heilungsprozesse
achtsame Impulse für Reflexion, Selbstverantwortung und emotionale Stabilität
sanfte Begleitung ohne Druck und ohne Heilversprechen
Mein Ansatz ist bewusst anders:
Ich leite nicht an. Ich begleite.
Ich erkläre nicht von oben. Ich gehe mit.
Ich verspreche nicht das Unmögliche. Ich stärke das Machbare.
Gib Depressionen ein Gesicht
Weil jede Geschichte zählt
– und jede sichtbar sein darf
Depressionen betreffen Millionen Menschen, und doch werden die meisten Erfahrungen im Stillen getragen. Mit meiner ehrenamtlichen Kampagne möchte ich das ändern.
Die Idee ist einfach und kraftvoll:
Wir zeigen Gesichter.
Wir teilen Geschichten.
Wir sprechen aus, was viele fühlen, aber nicht sagen.
Die Kampagne soll Mut machen, entstigmatisieren und Menschen verbinden.
Sie lädt Betroffene dazu ein, über ihre Erfahrungen zu sprechen – anonym oder öffentlich – und sich in ihrer Wahrheit zu zeigen.
Weil wir erst dann verstanden werden, wenn wir sichtbar sind.
Weil Schweigen niemals heilt.
Weil Depression ein Teil des Lebens sein kann – aber nicht sein Ende.
Mentoring „Seelenzeit“
Auf der Plattform biete ich ein Peer-Mentoring für Menschen an, die nicht allein durch ihre dunkelsten Phasen gehen möchten.
Es richtet sich an Betroffene, die:
ehrliche Unterstützung suchen
sich gesehen fühlen wollen
Verantwortung für ihren Weg übernehmen möchten
bereit sind, sich selbst wieder näherzukommen
Seelenzeit ist kein Therapieersatz oder Coaching – sondern ein achtsamer Raum, der Halt gibt, während Betroffene ihren eigenen Weg gehen.
Meine Mission & Vision
Meine Mission ist es, psychische Krisen sichtbar zu machen, Menschen in ihrer dunkelsten Phase zu stärken und eine Sprache für all das zu finden, wofür vielen die Worte fehlen. Ich möchte zeigen, dass Heilung nicht aus Druck entsteht, sondern aus Mut, Ehrlichkeit und der Bereitschaft, sich selbst wieder zu begegnen.
Ich setze mich dafür ein, dass Depressionen und emotionale Krisen nicht länger im Verborgenen bleiben. Jede Geschichte verdient Gehör – und jedes Gesicht verdient gesehen zu werden.
Meine Vision ist eine Gesellschaft, in der psychische Erkrankungen verstanden statt beurteilt werden. Eine Welt, in der Betroffene nicht schweigen müssen. Eine Welt, in der Offenheit schützt, statt verletzlich zu machen.
Ich möchte Räume schaffen, in denen Menschen Hoffnung finden – echt, klar und erreichbar. Und ich nutze meine eigene Geschichte bewusst, um anderen Mut zu machen, ihren Weg zu gehen: Schritt für Schritt, in ihrem Tempo, ohne Druck, aber mit Zuversicht.


